Wandertag in Bonn – Rover testen das nahe Umland auf Wandertauglichkeit

„Was machen wir denn dieses Jahr bei unserer Roveraktion?“
„Ich fände es toll, wenn wir wandern gehen. Das begleitet uns als Pfadfinder schließlich ein Leben lang!“

So oder so ähnlich war die Idee geboren, bei der ersten Roveraktion dieses Jahres wandern zu gehen.
Da die Zeitspanne eines Tages wenig Zeit für lange Fahrten ließ, entschied sich die Roverdachsprechung dazu, das nähere Umland unter die Lupe zu nehmen. Schnell war klar, dass es sich auch in Bonn toll wandern lässt. Ennertrundweg, Rheinsteig, Naturerlebnispfad oder doch Rheinhöhenweg? Am Ende sollte es eine runde Mischung aus all diesen Möglichkeiten werden.
Bei nicht ganz märchenhaftem Wetter starteten sechs Rover in Niederholtorf – ohne Wanderkarte,
dafür mit viel Optimismus. Der erste Halt der geplanten Wanderung war auch schnell gefunden: eine
mittelalterliche Kirchenruine in Oberholtorf. Station eins war somit geglückt!
Über denRheinhöhenweg ging es dann weiter an Oberkassel vorbei. Tollen Aussichten bei aufklarendem
Himmel lockten zum Verweilen und Picknicken. Auch die Kinderrätsel des Naturerlebnispfades
blieben von unseren tapferen Rovern nicht ungelöst. So lernten wir, dass im Dornheckensee, den wir
von oben bewundern konnten, tatsächlich Quallen leben. Die nächste Station auf unserem Rundweg
war allerdings schwieriger zu finden. Gut versteckt hatte sich der Märchensee. Dafür fanden wir auf
unserem Weg eine Zugangsstelle zum Dornheckensee, den wir vorher schon von oben bewundern
durften. Der Anblick des kristallklaren Wassers mit dahinter aufragender Felswand war auch bei
Nieselregen und weniger tropischen Temperaturen den Fußmarsch über schmale, halb
zugewachsene Pfade wert!
Da wir wohl etwas zu gefesselt waren von der Idee den See zu finden, schritt die Zeit schneller voran,
als geplant. Kurzerhand kürzten wir unseren Weg ab und ließen die Stationen Wildgehe und Foveaux-
Häuschen aus. Trotzdem waren sich alle einig: in Beuel wandern gehen? Das lohnt sich!
Glücklich über die tolle (und eher zufällige) Entdeckung des Dornheckenseeufers kehrte die Gruppe
am Abend in einem spanischen Restaurant in Beuel ein. Leckere Tapas, erfrischende Getränke und
anregende Gespräche rundeten den Abend perfekt ab.
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Roveraktion (Roverjurtenabend) am 18.